Das CJD - Die Chancengeber CJD Wissen

Berufseinstiegsbegleitung

Die Berufseinstiegsbegleiter sagen ja.

Die Berufseinstiegsbegleitung  (BerEb)

Wir, die Berufseinstiegsbegleiter, sind seit 2009 für das CJD-Wissen tätig. Auf der Grundlage der Potentialanalyse, im Jahr 2015 wurden übrigens über 1000 Schülerinnen und Schüler getestet, betreuen wir Schüler und Schülerinnen, die von ihren Klassenleitungen für die Maßnahme der Arbeitsagentur der Berufseinstiegsbegleitung empfohlen worden sind.

Die Maßnahme richtet sich an Schüler und Schülerinnen bei denen zum Beispiel  die Klassenleitungen Probleme beim Übergang von Schule zu Ausbildung erwarten.  Ziel der Maßnahme ist es, möglichst viele diese unserer Teilnehmer und Teilnehmerinnen mit einem Ausbildungsplatz den Weg in den Beruf zu eröffnen.

Unsere Arbeit, ein Beispiel:

Eine Schülerin erbringt die Leistungen des Berufsreifezweiges (Ziel: Hauptschulabschluss) und hat wenig Mut, sich zu ihrem Berufswunsch im Handwerk zu bekennen. Die Klassenlehrerin hat das erkannt und empfiehlt der Schülerin die Teilnahme an der Berufseinstiegsbegleitung. Nach der Zustimmung durch die Schülerin, den Erziehungsberechtigten und der Arbeitsagentur beginnt die Maßnahme. Berufseinstiegsbegleiter und Schülerin lernen sich kennen. Bald ist klar, dass die Schülerin den Beruf der Maler- und Lackiererin, zunächst in einem Praktikum, kennen lernen möchte. Mit einem Ziel vor Augen geht es weiter. Bewerbungen schreiben wäre eine Möglichkeit, und auch dabei helfen die Berufseinstiegsbegleiter und Berufseinstiegsbegleiterinnen. Wir können auch mal eine Unterstützung anbieten wenn es in der Schule oder zu Hause hakt, da wir mit allen anderen Bezugspersonen und Institutionen in möglichst engem Kontakt stehen. Um eine Vertrauensbasis zu schaffen und diese für die Teilnehmenden nutzen zu können, bleibt die BerEb-Bezugsperson bis zum Beginn der Ausbildung möglichst konstant, auch wenn doch mal eine Portion Berufsschule, als Zwischenschritt, nötig werden sollte.

Ein besonderer Fall.

Auch im nachfolgenden Fall konnte die BerEb-Maßnahme die gewünschte Wirkung erzielen. Ein Schüler mit durchweg unbefriedigenden Schulleistungen, überfordert, wie er und die Lehrerschaft festgestellt hatten, aber mit hohem handwerklichen Geschick, besonders für den Werkstoff Holz.

Er erzählte begeistert von seinen Hilfstätigkeiten bei Umbau eines Hauses und lieferte im Werkunterricht sehr überzeugende Arbeiten ab. Nach der Potenzialanalyse schlug die Schule den Schüler für die Berufseinstiegsbegleitung vor, die Arbeitsagentur hat zugestimmt und so nahm der BerEb Kontakt zu ortsansässigen Tischlereien auf. In Abstimmung mit der Schule (Unterrichtsbefreiung) konnte der Schüler dort ein außerplanmäßiges Praktikum machen. Er bewies in dieser Zeit seine Stärken. Der Berufseinstiegsbegleiter unterstützt den Schüler nun in enger Kooperation mit der Lehrkraft (Mathematik) beim Erlenen der Grundrechenarten.  Die Maßnahme führte, nach vielen Gesprächen und guter Netzwerkarbeit, zum Erfolg. Nach einem weiteren  Praktikum bot der Betrieb dem Teilnehmer einen Ausbildungsvertrag für Sommer 2016 an.