Das CJD - Die Chancengeber CJD Wissen

Berufsorientierungsprogramm (BOP)

Zugangsvoraussetzungen
Absichtserklärung und Kooperationsvereinbarung zwischen CJD und Schule
Zielgruppe
Schülerinnen und Schüler der Klasse 7 und 8 (Potentialanalyse) und Schülerinnen und Schüler der Klasse 8 bzw. 9 (Werkstatttage)
Dauer/Laufzeit
3 Tage Potentialanalyse (tw. Durchführung durch die Schulen); 10 Werkstatttage
Kosten
getragen

Viele Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich im Berufsorientierungsprogramm (BOP) zum ersten Mal mit der Frage: „Was will ich später beruflich machen?“ Genau das ist das Ziel des Programms: die jungen Menschen anregen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Dies geschieht nicht im stillen Kämmerlein, sondern in echten Werkstätten. Hier können die Jugendlichen austesten, worin sie gut sind und was ihnen Spaß macht.

Bei ihrer Teilnahme am BOP entwickeln viele Jugendliche Ideen, in welche berufliche Richtung sie einmal gehen möchten – und was das passende Praktikum für sie wäre. Und zwar nicht, weil der Praktikumsbetrieb um die Ecke von Zuhause liegt – sondern weil es möglicherweise der erste Schritt zum eigenen Wunschberuf ist.

Das BOP ist inklusiv, denn es geht auf die unterschiedlichsten individuellen Bedürfnisse und Voraussetzungen ein. Die Konzepte sind so geschneidert, dass sie allen Schülerinnen und Schülern von Gymnasien bis hin zu Förderschulen gerecht werden.

Zielgruppe

Das Berufsorientierungsprogramm richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die einen Abschluss der Sekundarstufe I als höchsten Schulabschluss anstreben.

Ziele

  • Erleichterung des Übergangs von Schule in eine duale Berufsausbildung
  • Verbesserung der Abschlussquote bei Schulabgängern
  • Sammeln von praktischen Erfahrungen in berufsspezifischen Werkstätten einer überbetrieblichen Bildungseinrichtung und somit Verbesserung der Aussichten auf einen Ausbildungsplatz

Die Bausteine des Berufsorientierungsprogrammes

Potenzialanalyse

In der Potenzialanalyse werden Personal-, Sozial- und Methodenkompetenz untersucht. Kompetenzen also, die auch im Alltagsleben von Bedeutung sind.

Es kommen primär handlungsorientierte Verfahren, wie z. B. Assessment Center-Übungen oder Arbeitsproben zum Einsatz. Die Schülerinnen und Schüler erhalten die Möglichkeit, eigene Fähigkeiten, Neigungen und Interessen zu identifizieren.

Sie werden bei den Übungen anhand von vorab definierten Verhaltenskriterien durch geschulte Pädagogen und Pädagoginnen beobachtet und erhalten anschließend in Einzelgesprächen Rückmeldung. Gemeinsam wird überlegt, wie einzelne Kompetenzen ausgebaut oder für die Berufsorientierung genutzt werden können und welche Schritte dafür nötig sind.

Die Ergebnisse der Potenzialanalyse werden schriftlich dokumentiert und dienen als Grundlage für eine individuelle Förderung der jungen Menschen im Anschluss.

Werkstatttage

In den Werkstatttagen haben die Schülerinnen und Schüler zwei Wochen Zeit, mindestens drei Berufsfelder praxisnah kennenzulernen. Sie werden von erfahrenen Ausbilderinnen und Ausbildern angeleitet und erhalten regelmäßig Rückmeldung zu ihrem Verhalten und ihren Stärken in jedem Berufsfeld.

Die Schülerinnen und Schüler erhalten eine erste Vorstellung davon, was im späteren Berufsleben auf sie zukommt und wofür schulisches Lernen wichtig ist. Häufig wird in einem Berufsfeld ein Werkstück erstellt, das die Schülerinnen und Schüler mit nach Hause nehmen können. Das motiviert und macht stolz auf die eigenen Leistungen.

Die Berufsorientierung schließt mit einem Zertifikat ab, das die Schülerinnen und Schüler bei Bewerbungen um Praktikumsplätze oder einen Ausbildungsplatz vorlegen können. Die Wahl des Betriebspraktikums in Klasse 9 und des späteren Ausbildungsberufs kann durch das Berufsorientierungsprogramm bewusster und überlegter erfolgen. Das Berufswahlspektrum der Schülerinnen und Schüler und Chance auf den "richtigen" Beruf steigt.

Folgende Berufsfelder stehen im CJD Wissen zur Verfügung:Hotel- und Gaststätten

  • Teilweise Hauswirtschaft
  • Holz
  • Metall
  • Farb- und Raumgestaltung
  • Teilweise Wirtschaft und Verwaltung
  • Gesundheit, Erziehung und Soziales
  • Lager- und Logistik
  • Verkauf
  • Textil, Leder und Bekleidung

Kooperationspartner

Schulen:
Bertha-von-Suttner Realschule plus Betzdorf
Marion-Dönhoff-Realschule plus Wissen
August-Sander-Schule Realschule plus und Fachoberschule Altenkirchen
Friedrich-von-Bodelschwingh Realschule plus Puderbach
Maximilian-Kolbe-Schule Scheuerfeld (SfL)
Gustav-Walter-Heinemann Schule – Lernen und ganzheitliche Entwicklung – Raubach
Integrierte Gesamtschule Hamm/Sieg                               
Wilhelm Busch Schule Wissen (SfL) Wissen

Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

Zertifizierungen

Anerkennungs- und Zulassungsverordnung Weiterbildung (AZAV)

Externe Links

Die Berufsorientierung
Informationen für

  • Antragsteller
  • Schulen
  • Eltern
  • Jugendliche
    finden Sie HIER (es öffnet sich ein neues Fenster)

BOP Werkstatttage

  • Einbindung der Potenzialanalyse in die Werkstatttage
  • Werkstatttage - was ist das?
  • Unterstützung bei der Durchführung von "Profil AC" durch den Träger der Werkstatttage
  • Antragsfrist für Werkstatttage beachten!

Für ausführliche Informationen zu diesem Thema klicken Sie HIER (es öffnet sich ein neues Fenster)

BOP Berufsorientierungsprogramm Potenzialanalyse